Mehr Falten in den Wechseljahren: Was mit der Haut passiert

Aber … War ich nicht gestern noch 32? Kennt ihr das? Ihr schaut morgens in den Spiegel im heimischen Bad und denkt: „Yo. Nicht schlecht für dein Alter, Lady.“ Und dann kommt dieser eine Spiegel. Der, den euer Gehirn noch nicht kennt. Der trifft euch völlig unerwartet. Hinterrücks. Aus dem Off. Und der kaschiert … Nullkommanichts.

Auf einmal zeigt der euch leichte Hängebäckchen. Schlupflider. Fältchen, nee Falten…Und irgendwie sehen die Haare auch lichter aus. Bäh. Fieser Spiegel. Dann fällt mir wieder ein, dass mein Gehirn zuhause oder in gewohntem Umfeld offenbar noch auf alte Daten zurückgreift. Eigentlich ziemlich clever. Es zeigt mir einfach weiterhin die Version von mir, die irgendwo Anfang dreißig stehen geblieben ist. Gefällt mir deutlich besser. Blöd nur, dass Fotos da leider nicht mitspielen. Da sehe ich plötzlich gar nicht mehr aus wie 32. Nicht hässlich. Aber eben … älter.

Und ich sage es ganz ehrlich: Ich möchte gar nicht aussehen wie zwanzig. Ich möchte auch keine komplett faltenfreie Plastikhaut. Aber dieses ständige Gerede vom „würdevoll altern“ … Päääh. Ein paar Falten weniger würde ich trotzdem nehmen. Und ich will auch diesen verdammten Glow von dem all immer reden!


Warum verändert sich die Haut in den Wechseljahren?

Mit den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel. Das hat nicht nur Auswirkungen auf Schlaf, Stimmung oder Hitzewallungen, sondern auch auf unsere Haut.

Östrogen unterstützt unter anderem die Bildung von Kollagen – dem Eiweiß, das unserer Haut Spannkraft und Elastizität verleiht. Sinkt der Hormonspiegel, produziert der Körper weniger Kollagen. Gleichzeitig verliert die Haut Feuchtigkeit, wird dünner und regeneriert sich langsamer. Viele Frauen bemerken deshalb innerhalb weniger Jahre Veränderungen, die vorher kaum aufgefallen sind: mehr Fältchen, trockene Haut, weniger Spannkraft und ein insgesamt müderes Hautbild.

Das fühlt sich manchmal an, als hätte jemand den Alterungsvorspulknopf gedrückt.


Kann man etwas dagegen tun?

Ganz verhindern lässt sich Hautalterung leider nicht. Aber man kann der Haut durchaus helfen. Das Wichtigste ist tatsächlich erstaunlich unspektakulär:

💧 Ausreichend trinken. Trockene Haut wirkt schneller müde und knittrig.

🥗 Eiweißreich essen. Kollagen besteht aus Eiweiß. Eine gute Eiweißversorgung ist deshalb auch für die Haut wichtig.

🧴 Feuchtigkeitspflege. Gut gepflegte Haut wirkt oft glatter und frischer.

🌞 Täglicher Sonnenschutz. UV-Strahlung ist einer der größten Beschleuniger der Hautalterung – auch an bewölkten Tagen.

💪 Nicht rauchen und möglichst wenig Alkohol. Beides kann die Haut zusätzlich belasten.

Und wenn die Beschwerden insgesamt sehr stark sind, kann auch eine Hormonersatztherapie Einfluss auf die Haut haben. Ob sie für dich infrage kommt, solltest du mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt besprechen.


Was ich tatsächlich benutze

Ich gebe es zu. Als ich zum ersten Mal Werbung für LED-Masken gesehen habe, dachte ich:

„Ja klar … und morgen kann ich wahrscheinlich wieder fliegen.“ Ich war wirklich skeptisch. Irgendwann habe ich mir trotzdem eine gekauft. Warum? Weil ich neugierig war. Aber ich hab mich da eingelesen und da stand da viel von der NASA-Forschung und klang ganz gut. Und tatsächlich wurde ich nach einigen Wochen gefragt, ob ich etwas an meiner Haut gemacht hätte. Ob das an der Maske lag? Keine Ahnung. Aber ich benutze sie bis heute. Entspannt mich auch.. ich habe mir allerdings nicht die sündhaft teure gekauft, ich glaube meine ist genau so gut.

Außerdem achte ich inzwischen viel mehr auf eine gute Feuchtigkeitspflege und darauf, genug zu trinken. Das klingt banal, macht bei meiner Haut aber tatsächlich einen Unterschied.


Mein Fazit

Altern gehört zum Leben. (nervt mich vol!) Das weiß ich. Und trotzdem freue ich mich über alles, was meine Haut ein bisschen frischer aussehen lässt. Nicht, weil ich wieder 32 werden möchte. Sondern weil ich mich einfach wohler fühle, wenn ich morgens in den Spiegel schaue. Und wenn mein Gehirn weiterhin auf die alten Daten zurückgreift …

… soll es mir auch recht sein.


🌸 Das hat mir geholfen

💜 LED-Gesichtsmaske

Ich war anfangs wirklich skeptisch. Inzwischen gehört sie zu meiner Pflegeroutine und ich habe tatsächlich das Gefühl, dass meine Haut frischer aussieht. Die wissenschaftliche Studienlage zu Rotlicht ist vielversprechend, auch wenn die Ergebnisse individuell unterschiedlich ausfallen. bei einer Maske solltet ihr darauf achten, dass sie flexibel ist und nicht steif.

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💜 Feuchtigkeitscreme

Eine gute Feuchtigkeitspflege gehört inzwischen jeden Morgen und jeden Abend dazu.

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💜 Schaebens Hyaluron-Tuchmasken

Wenn meine Haut besonders trocken wirkt, gönne ich ihr zwischendurch eine Extraportion Feuchtigkeit.

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💜 Kollagen-Peptide

Die Studienlage ist nicht eindeutig, aber einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass Kollagenpeptide die Hautelastizität und Feuchtigkeit verbessern können. Ich sehe sie eher als Ergänzung – nicht als Wundermittel.

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FAQ / Häufige Fragen

Warum bekommt man in den Wechseljahren mehr Falten?

Der sinkende Östrogenspiegel führt dazu, dass weniger Kollagen gebildet wird. Gleichzeitig verliert die Haut Feuchtigkeit und Spannkraft.

Hilft Kollagen gegen Falten?

Es gibt Studien mit positiven Ergebnissen zur Hautfeuchtigkeit und Elastizität. Kollagen ist jedoch kein Wundermittel und ersetzt keine gute Hautpflege.

Können Hormone die Haut verbessern?

Eine Hormonersatztherapie kann bei einigen Frauen auch positive Auswirkungen auf die Haut haben. Ob sie sinnvoll ist, sollte individuell ärztlich besprochen werden.

Helfen LED-Masken wirklich?

Für Rotlichttherapie gibt es wissenschaftliche Hinweise auf positive Effekte auf die Kollagenbildung und Hautstruktur. Die Ergebnisse sind jedoch individuell unterschiedlich. Ich kann nur sagen: Ich benutze meine seit drei Monaten und bin zufrieden.


Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der sinkende Östrogenspiegel beschleunigt die Hautalterung.
  • Kollagen und Feuchtigkeit nehmen ab.
  • Sonnenschutz ist der wichtigste Anti-Aging-Schritt.
  • Ausreichend trinken und genügend Eiweiß unterstützen auch die Haut.
  • LED-Masken und Kollagen können sinnvolle Ergänzungen sein, ersetzen aber keine gesunde Lebensweise.

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Quellen
  • Deutsche Menopause Gesellschaft e. V.
  • Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG): S3-Leitlinie Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen
  • The Menopause Society
  • Studien zur Photobiomodulation (Rotlichttherapie) und Kollagenbildung
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)

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